AMAZONE Pflan­zen­bau­ta­ge 2022

Endlich wieder live und in vollem Umfang konnte die AMAZONE Gruppe im Mai und Juni ihre in­ter­na­tio­na­len Pflan­zen­bau­ta­ge durch­füh­ren. Aus über 20 eu­ro­päi­schen Ländern sind etwa 600 Landwirte, Ver­triebs­part­ner, Jour­na­lis­ten der Fach­pres­se und Mei­nungs­bild­ner aus For­schungs- und Bil­dungs­ein­rich­tun­gen der Einladung gefolgt und in­for­mier­ten sich über die neuesten In­no­va­tio­nen und Ent­wick­lungs­pro­jek­te von AMAZONE. Sieben Pflan­zen­bau­ta­ge wurden jeweils als zwei­tä­gi­ge Ver­an­stal­tung auf dem Ver­suchs­gut Wambergen in Hasbergen-Gaste und der Sche­len­burg in Bis­sen­dorf durch­ge­führt.

Am ersten Tag fand eine Begehung und Vor­stel­lung des lang­fris­tig an­ge­leg­ten Ver­suchs­we­sens Con­trol­le­dRo­w­Far­ming (CRF) auf dem Gut Wambergen statt. Bei diesem neuen Acker­bau­ver­fah­ren erfolgt jede pflan­zen­bau­li­che Maßnahme im Bezug zu einer festen Reihe. Der besondere Fokus gilt dabei der Bio­di­ver­si­tät und dem be­darfs­ge­rech­ten Aufwand von Be­triebs­mit­teln. 

Am dar­auf­fol­gen­den Tag durch­lie­fen die Besucher in Gruppen insgesamt sechs Stationen auf dem Gelände der Sche­len­burg, bei denen die AMAZONE Prä­zi­si­ons­tech­nik in prak­ti­schen Vor­füh­run­gen zum Einsatz kam und un­ter­schied­li­che acker­bau­li­che Themen vor­ge­stellt und an­schlie­ßend dis­ku­tiert werden konnten.

Dabei bot sich aus­rei­chend Ge­le­gen­heit, um sich über die aktuellen Her­aus­for­de­run­gen der Land­wirt­schaft, wie das Grenz­streu­en oder die er­for­der­li­che Re­du­zie­rung von Pflan­zen­schutz­mit­teln aus­zu­tau­schen. In Fo­kus­grup­pen wurden ver­schie­de­ne tech­ni­sche Lösungen dazu prä­sen­tiert. Im Bereich Dün­ge­tech­nik wurde neben dem neuen Grenz­streu­ver­fah­ren BorderTS auch Wind­Con­trol für die au­to­ma­ti­sche Ein­stel­lung des Streu­fä­chers bei Wind­ein­fluss vor­ge­führt.

Beim Pflan­zen­schutz ging es ins­be­son­de­re um die Themen SpotS­pray­ing und Bandsprit­zung. Mit der selbst­fah­ren­den Feld­sprit­ze Pantera, aus­ge­stat­tet mit den Funk­tio­nen AmaSelect Spot und AmaSelect Row, konnte auf dem Feld de­mons­triert werden, welche enormen Ein­spar­po­ten­zia­le gegenüber einen Flä­chen­ap­pli­ka­ti­on erzielt werden. Außerdem kam die neue Di­rekt­ein­spei­sung Di­rect­In­ject für eine schnelle, präzise und be­darfs­ge­rech­te Zu­do­sie­rung von Pflan­zen­schutz­mit­teln zum Einsatz. Dem weiter zu­neh­men­den Interesse an Technik für die me­cha­ni­sche Un­kraut­re­gu­lie­rung konnte mit der Prä­sen­ta­ti­on der Schmotzer Hacke Venterra nach­ge­kom­men werden.

Die Ein­zel­korn-Sä­ma­schi­ne Precea über­zeug­te bei der Maissaat mit der gleich­zei­ti­gen, punkt­ge­nau­en Dün­ge­r­ap­pli­ka­ti­on FertiSpot. Die gezielte Plat­zie­rung direkt an das Saatgut führt zu einer besseren Nähr­stoff­ver­wer­tung, spart Dünger und schont zugleich die Umwelt.

Mög­lich­kei­ten der teil­flä­chen­spe­zi­fi­schen Saat und Düngung für eine sparsame und ef­fi­zi­en­te Nutzung von Be­triebs­mit­teln wurden ebenfalls prä­sen­tiert. Des Weiteren konnten die Teil­neh­men­den den prak­ti­schen Einsatz der variablen Sor­ten­saat be­gut­ach­ten, sowie die Di­rekt­saat in Grün­rog­gen.

Bei der Bo­den­be­ar­bei­tung gilt es, den stei­gen­den An­for­de­run­gen der flachen Bo­den­be­ar­bei­tung zur Re­du­zie­rung der Was­ser­ver­duns­tung bei gleich­zei­tig optimaler Feld­hy­gie­ne gerecht zu werden. Hierzu wurden das AMAZONE Ent­wick­lungs­pro­jekt TopCut, die Kurz­schei­benegge Catros mit X-Cut­ter­Disc sowie der Flach­grub­ber Cobra vor­ge­stellt. 

Der AMAZONE Ko­ope­ra­ti­ons­part­ner AgXeed de­mons­trier­te mit dem AgBot und dem An­bau­grub­ber Cenio den autonomen Ackerbau und zeigte den Stop­pel­sturz ohne Fahrer oder Assistenz.

Im Anschluss an den prak­ti­schen Teil wurden Be­triebs­be­sich­ti­gun­gen in den AMAZONE Pro­duk­ti­ons­stand­or­ten durch­ge­führt. Das AMAZONE Team bedankt sich bei allen Teil­neh­men­den für das große Interesse und die guten Gespräche mit fach­li­chem Austausch.

Quelle: AMAZONE