Amazone erweitert Pro­duk­ti­ons­ka­pa­zi­tä­ten in Bramsche

Mit einem „Stüt­zen­fest“ feierte Amazone Anfang September 2021 den Baubeginn der ersten Er­wei­te­rung am Pro­duk­ti­ons­stand­ort Bramsche-Schlep­trup. Das Bau­pro­jekt umfasst Montage- und Ver­sand­hal­len mit insgesamt 8.000 m² Grund­flä­che und ver­grö­ßert damit die über­dach­te Fläche auf insgesamt 24.000 m². Für die Lagerung von Bauteilen und fertigen Land­ma­schi­nen wird auf dem 24 ha großen Gelände die bislang er­schlos­se­ne Au­ßen­flä­che auf insgesamt 65.000 m² erweitert. Das In­ves­ti­ti­ons­vo­lu­men des neuen Bau­ab­schnitts beträgt rund 8 Mio.  Euro.

Insgesamt 71 Stahl­stüt­zen zählt das Gerüst des Hal­len­an­baus, vor dem die Amazone Ge­schäfts­füh­rung Bramsches Bür­ger­meis­ter Heiner Pahlmann, Thomas Serries von der Wirt­schafts­för­de­rungs­ge­sell­schaft Os­na­brü­cker Land sowie Vertreter der Baufirmen und das Pro­jekt­team zum „Stüt­zen­fest“ begrüßte. „Wir freuen uns, dass bereits nach weniger als drei Jahren seit der Ein­wei­hung des Stand­or­tes Bramsche die erste Er­wei­te­rung im Bau ist. Mit dem Bau­pro­jekt setzen wir wieder einen Mei­len­stein zum weiteren Wachstum der Amazone Gruppe“, be­rich­te­te Dr. Stephan Evers, Ge­schäfts­füh­ren­der Direktor der Amazone Gruppe. „Die Pro­duk­ti­on von höheren Stück­zah­len und ein wei­ter­ent­wi­ckel­tes Pro­dukt­pro­gramm mit bei­spiels­wei­se großen Pflan­zen­schutz­sprit­zen mit bis zu 42 m Ar­beits­brei­te erfordern mehr Platz­be­darf“, führte Dr. Evers weiter aus. In den neuen Hallen wird es darüber hinaus zu­sätz­li­chen Platz für Ma­schi­nen­prü­fun­gen und Qua­li­täts­op­ti­mie­run­gen der tech­no­lo­gisch an­spruchs­vol­len Produkte geben. Im Weiteren lobte Dr. Evers die sehr gute, ter­min­ge­rech­te Zu­sam­men­ar­beit mit den Partnern und Mit­ar­bei­ten­den, die zeige, wie ein Projekt dieser Grö­ßen­ord­nung in kurzer Zeit zu einem schon jetzt be­ein­dru­cken­den Ergebnis führen kann.

Der Amazone Standort Bramsche hat vor knapp drei Jahren als „Fabrik der kurzen Wege“ die Pro­duk­ti­on von Groß­ma­schi­nen auf­ge­nom­men. Das Bau­kon­zept bietet eine für die Pro­duk­ti­on optimale Anordnung der Funk­ti­ons­be­rei­che Wa­re­n­an­nah­me, La­ger­hal­tung, Montage, Ma­schi­nen­ab­nah­me mit Prüfstand und Qua­li­täts­kon­trol­le sowie Versand. Als Ergänzung zu den Werken Hasbergen-Gaste und Teck­len­burg-Leeden konnten die Fer­ti­gungs­ka­pa­zi­tä­ten ausgebaut und gleich­zei­tig eine Ge­samt­op­ti­mie­rung der Logistik rea­li­siert werden. An­ge­sichts der weltweit hohen Nachfrage nach Amazone Land­ma­schi­nen ist die Stand­or­ter­wei­te­rung in Bramsche ein ent­schei­den­der Schritt. 

Quelle: AMAZONE