AGROM Meißenheim-Kürzell - Spatenstich am 21. Mai

Spatenstich für neues AGROM-Zentrum in Meißenheim-Kürzell
Neubau soll bis Ende 2019 den Standort Neuried-Schutterzell ersetzen

Schutterzell, 21. Mai 2019 – Der neue Stammsitz für die Vertriebsregion Baden, Rheinland-Pfalz und Saarland soll künftig den bisherigen Standort Neuried-Schutterzell der AGROM Agrartechnik GmbH ersetzen, für den der Mietvertrag Ende 2019 ausläuft. Am 21. Mai erfolgte nun der symbolische Spatenstich auf der Baustelle, auf der die Arbeiten nach Plan verlaufen.

AGROM-Geschäftsführer Ludwig Disch dankte seinem Team und allen Beteiligten für ihr Engagement und für ihre Unterstützung des Bauprojektes. Disch nannte ganz besonders Bürgermeister Alexander Schröder, Architekt Thomas Kopf, Firmenkundenberater Klaus Sänger von der Sparkasse Hanauerland sowie Gesellschafter Martin Bauknecht von der ZG Raiffeisen Technik GmbH, zu der das Agrartechnik-Unternehmen AGROM als eine 100-prozentige Tochter gehört. Die so Genannten ließen es sich nicht nehmen, ihre Unterstützung sogleich noch einmal zu bekräftigen, indem sie bei der Zeremonie persönlich zum Spaten griffen.

Für Gesellschafter Martin Bauknecht ist die neue Firmenzentrale ein „Meilenstein für ein Unternehmen, das zu den Wachstumsfeldern der ZG Raiffeisen Technik-Gruppe gehört“. Das neue Technikzentrum werde auch als Schaltzentrale für die beiden AGROM-Technikbetriebe Harthausen und Thür dienen. Die drei Standorte betreuen das Arbeitsgebiet Baden, Rheinland-Pfalz und das Saarland. „Strategisch ist dieses neue Technikzentrum ein wichtiger Baustein in der Weiterentwicklung der Geschäftsaktivität der AGROM. Insbesondere ermöglicht es uns effiziente Abläufe für unsere Kunden“, sagte Bauknecht. Man habe sich ganz bewusst für einen Standort unweit des bisherigen Stammsitzes in Neuried-Schutterzell entschieden. „Wir sind überzeugt, dass hier großes Potenzial in der Landwirtschaft vorhanden ist.“

Bis Dezember 2019 entstehen am neuen Standort Auf dem Pfahl auf insgesamt 11.645 Quadratmetern eine neue Werkstatt mit Lagerhalle, Ersatzteillager sowie Verkaufs-, Ausstellungs- und Sozialräume. Insgesamt investiert das Unternehmen über 3 Millionen Euro am Standort. „Mit dem Neubau werden wir künftig eine wesentlich bessere Infrastruktur und damit ganz neue Möglichkeiten haben“, sagte AGROM-Geschäftsführer Ludwig Disch. „In der neuen Werkstatt können wir jede Landmaschine, die es gibt, warten und reparieren, egal wie groß, auch Mähdrescher. Insgesamt wird alles am neuen Standort viel übersichtlicher sein, mit kürzeren Wegen, besserer Ausstattung und besserer Flächennutzung.“

Möglich machen dies rund 750 Quadratmeter Werkstattfläche mit Brückenkran und Säulen-Hebebühne. Für alle Arbeiten, die bei laufendem Motor vorgenommen werden müssen, ist eigens ein besonderer Abgas-Abzug vorgesehen. Dazu gibt es einen Verkaufsraum mit Agrartechnik-Shop. Das Ersatzteillager kommt mit nur rund 300 Quadratmetern Grundfläche aus. Hier zaubern zwei computergesteuerte Lagersysteme vom Typ LeanLift in wenigen Sekunden aus tausenden von Artikeln das gewünschte Ersatzteil hervor für die AGROM-Marken Massey Ferguson, JCB, Amazone, Fliegl, Gregoire, Krpan und Thenos. Mit diesen Produkten bedient AGROM die klassische Landwirtschaft vom Pflügen und Säen bis zum Ernten, aber auch Forstwirtschaft, Weinbau sowie Erdbau- und Kommunaltechnik.

Die 25 Mitarbeiter am Standort werden nicht nur weiterbeschäftigt, AGROM will auch neue Arbeitsplätze in Meißenheim-Kürzell schaffen. „Drei Mechaniker könnten wir sofort einstellen, zu tun gibt es genug, aber es sind einfach zu wenig qualifizierte Fachkräfte auf dem Arbeitsmarkt“, meinte Disch. AGROM bildet daher auch selbst aus, Kaufleute im Groß- und Außenhandel sowie Land- und Baumaschinenmechatroniker.